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Projekt Z4 - Verwaltung, Koordination, Gleichstellungs- & Chancengleichheit

Der Sonderforschungsbereich 824 (SFB 824, http://www.sfb824.de) setzt sich aus einem Konsortium von Forschern aus den Naturwissenschaften, der Biologie und den klinischen Wissenschaften an beiden Münchner Universitäten – der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) – sowie dem Helmholtz-Zentrum München (HGMU) zusammen. Der SFB 824 wurde 2008 gegründet und befindet sich nun im siebten Jahr der Förderung. Das übergeordnete Ziel dieses interdisziplinären Forschungskonsortiums ist die Entwicklung, Validierung, Translation und direkte Anwendung innovativer Bildgebungsmethoden, welche bestehende Bildgebungsansätze zur Frühdiagnose, zur personalisierten therapeutischen Stratifizierung und zur Verlaufskontrolle von Therapieansprechen in Krebspatienten verbessern, ersetzen oder gar neu entwickeln. Bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der molekularen Charakterisierung von Krebs in den vergangen Jahren haben die Hoffnung auf neue maßgeschneiderte molekulare Therapiestrategien im Kampf gegen tödliche Krankheiten geweckt. Trotz beeindruckender Erfolge in präklinischen Modellen, war die Akzeptanz vielversprechender neuer Medikamente und Behandlungen in der Klinik sehr gemischt. Der Bedarf an Technologien, um Untergruppen von Patienten zu identifizieren, welche von auf spezifische biologische Charakteristika abzielenden Therapien profitieren, und, um Behandlungsstrategien zu leiten und zu überwachen, ist allgemein anerkannt und grundlegend für das weltweit beworbene Konzept der „precision medicine“. Dieser Herausforderung durch Entwicklung und Validierung neuer Bildgebungsstrategien zu begegnen steht im Fokus des SFB 824 - ausgehend von präklinischen Tumormodellen und mit dem Ziel einer schnellen Translation in die Klinik. Die aktuelle SFB 824 Bewerbung besteht aus 19 Einzelprojekten, die in drei vernetzten Forschungspaketen eingebettet sind: 1. Die Entwicklung neuer Bildgebungs-Methoden und Bildgebungs-Biomarker, 2. Die präklinische und klinische Validierung identifizierter molekularer „Targets“ durch Bildgebung und 3. Die Anwendung von Bildgebung zur Überwachung der Auswirkungen von Krebs-Therapeutika. Der SFB 824 ist Teil der zentralen Forschungsstrategie der TUM, die mit einem Fokus auf „Bioengineering“ als Entwicklungsplattform für interdisziplinäre Forschung auf innovative diagnostische und therapeutische Methoden und ihre Translation in die klinische Anwendung abzielt. Hierzu wird das Konsortium in das neue Zentralinstitut für Translationale Krebsforschung (TranslaTUM) eingebunden, das in einem neuen Forschungsgebäude mit interdisziplinärem Umfeld untergebracht ist.




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