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Bewilligung eines MR-PET durch die DFG (Dezember 2009)
11.01.2010
Im Rahmen einer Großgeräteinitiative der DFG hat das Munich Hybrid imaging Consortium (Munich HYCON) die Finanzierung eines MR-PET beantragt. Diese Anschaffung wurde mit 4 Mio. Euro durch die DFG bewilligt. Somit darf sich das Konsortium als einer der drei Gewinner zählen.
Mitglieder des Konsortiums sind:
Prof. Dr. Markus Schwaiger
Klinikum rechts der Isar, TU München
Nuklearmedizinische Klinik und Poliklinik
Prof. Dr. Ernst Rummeny
Klinikum rechts der Isar, TU München
Institut für Röntgendiagnostik
Prof. Dr. Peter Bartenstein
Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilian-Universität München
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
Prof. Dr. Maximilian Reiser
Ludwig-Maximilian-Universität München
Institut für Klinische Radiologie
Multimodality Bildgebung verbindet strukturelle, funktionelle und biologische Informationen zur nicht-invasiven Charakterisierung von Krankheiten. Die DFG-Ausschreibung für ein Hybrid-Ganzkörper MR-PET richtet sich sowohl an die methodische als auch klinische Validierung dieses neuen Ansatzes in der Bildgebung im Vergleich zu existierenden Verfahren.
Es ist anzunehmen, dass aufgrund des besseren Weichteilkontrastes MR-PET in Bezug auf Diagnostik und Staging zahlreicher Krebsarten besser geeignet ist als PET/CT. Zusätzlich erlaubt MR nicht nur hochauflösende Strukturaufnahmen, sondern auch die Messung physio-logischer und biochemischer Gewebefunktionen. In der MR-PET Kombination werden diese ergänzt um PET-Signale auf Molekülebene. Das bewilligte Gerät wird eines der weltweit ers-ten klinischen Ganzkörper-MR-PET-Systeme sein, welches die simultane Akquisition von MR- und PET-Daten erlaubt.
Um das viel versprechende Potenzial des MR-PET ausschöpfen zu können, richtet der inter-disziplinäre Forschungsverbund zwischen den beiden Münchener Universitäten (Munich HYCON) seine methodische und klinische Forschung auf Ganzkörper-Bildgebung in den Bereichen Onkologie und Kardiologie.
Nach Abschluss der Entwicklung dieses neuartigen Geräts und Übergabe an das Konsortium, können auch externe Projekte die Nutzung beim wissenschaftlichen Vorstand von HYCON beantragen.




